Illegal einreisende - bussgelder & geldstrafen anfechten

Die Kanzlei Stephensons hilft Spediteuren, denen Geldbußen drohen, nachdem illegal Einreisende in ihren Fahrzeugen gefunden worden sind.  Diese Sanktionen können, gemeinsam oder jeweils, gegen Fahrer und Eigner der Fahrzeuge verhängt werden. 

Wenn Ihnen ein Verfahren seitens des britischen Grenzschutzes droht, nach dem Auffinden illegal Einreisender, rufen Sie umgehend unsere Fachanwälte an, unter +44 (0)333 344 4772.  Bitte beachten Sie bei Ihrem Anruf, dass unsere Berater nur Englisch sprechen. 

Ein illegal Einreisender ist ein Mensch, der in einem Fahrzeug versteckt nach Großbritannien einreist, um Grenzkontrollen zu umgehen.  Betreiber von Nutzfahrzeugen, die nach Großbritannien einreisen sind verpflichtet, effektive Verfahren einzuführen, um zu verhindern, dass illegal Einreisende sich in ihr Fahrzeug schmuggeln. 

Wenn illegal Einreisende in einem Nutzfahrzeug aufgefunden werden, drohen dem Unternehmer und dem Fahrer jeweils unabhängig eine Geldbuße von bis zu £2.000 pro Einreisendem.  In solchen Fällen geht es normalerweise um mehrere Einreisende innerhalb eines Fahrzeugs und daher können erhebliche Geldbußen auferlegt werden.  Wenn Bußgelder unbezahlt sind oder vermutlich nicht gezahlt werden, kann der britische Grenzschutz Fahrzeuge beschlagnahmen.                                                                                        

Es ist möglich, ein Bußgeldverfahren erfolgreich zu verteidigen.  Um sich auf die Verteidigungsgrundlage zu berufen muss ein Unternehmer/Fahrer das Folgende nachweisen:

  • Er/sie wusste nicht, und hatte keinen realistischen Grund zu der Annahme, dass illegal Einreisende sich in dem Fahrzeug verborgen hielten
  • Es bestand ein effektives Verfahren, um die Mitnahme illegal Einreisender zu verhindern
  • Das Verfahren wurde zur entscheidenden Zeit korrekt befolgt

Aber selbst wenn es nicht möglich ist, sich auf die Verteidigungsgrundlage zu berufen, ist es je nach Sachlage unter bestimmten Umständen möglich, die Höhe des auferlegten Bußgelds anzufechten.  Unverhältnismäßig hohe Strafen können vor dem Amtsgericht angefochten werden. 

Wenn Ihnen eine Geldstrafe droht, ist es wichtig, schnell anwaltlichen Rat einzuholen.  Das erste Anzeichen, dass Ihnen eine Geldstrafe drohen könnte ist, dass Sie einen Strafgeld-Haftungsbescheid (‚Notice of Liability to a Penalty‘) von der Bußgeldverwaltungszentrale des britischen Grenzschutzes (‚UK Border Force Civil Penalty Central Administration Unit‘) erhalten.  Unsere Fachanwälte können Ihnen helfen, schon zu diesem frühen Zeitpunkt Einspruch einzulegen, und damit möglicherweise ein Bußgeld ganz zu vermeiden.  Sie haben eine Frist von lediglich 28 Tagen, um einen solchen Einspruch beim britischen Grenzschutz einzulegen in der Hoffnung, einer Geldstrafe aus dem Weg zu gehen.  Wenn sie einen Haftungsbescheid erhalten haben, setzen Sie sich sofort mit unseren Fachanwälten in Verbindung. 

Wenn, nach Erwägen ihres Einspruchs, der britische Grenzschutz dennoch entscheidet, ein Bußgeld aufzuerlegen, dann erhalten Sie einen Bußgeldbescheid und ein Formular IS11.  Darauf wird angegeben sein, ein Bußgeld welcher Höhe Ihnen auferlegt worden ist und man wird Sie einladen, einen Widerspruchsbescheid beim Minister einzureichen, oder ein Anfechtungsverfahren vor dem Amtsgericht anzustrengen, binnen 28 Tagen.  Der Widerspruchsbescheid ist Ihre letzte Gelegenheit, das Bußgeld direkt beim britischen Grenzschutz zu beanstanden.  Wenn sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben, und diesen beanstanden möchten, dann können unsere Fachanwälte den Widerspruchsbescheid in Ihrem Namen vorbereiten, und dafür kämpfen zu versuchen eine Reduktion oder einen völligen Widerruf der Strafe zu erwirken.  Holen Sie sich sofort unseren Beistand.   

Wenn der britische Grenzschutz über Ihren Widerspruchsbescheid entschieden hat, wird er Ihnen eine Widerspruchsentscheidung ausstellen.  Dies ist seine endgültige Entscheidung, und, wenn er Ihre Strafe nicht widerruft oder reduziert, dann können Sie die Geldstrafe nur noch vor dem Amtsgericht anfechten.  Dort wird ein Richter über den Fall entscheiden und beschließen, ob eine Strafe aufzuerlegen war, oder ob die Strafe zu hoch ist.  Wenn der Richter meint, dass die Strafe nie hätte auferlegt werden sollen, dann wird er oder sie die Strafe ganz aufheben.  Anderenfalls, wenn der Richter entscheidet, dass die Strafe zu Recht auferlegt worden, aber zu hoch ist, dann kann er oder sie die Strafe entsprechend reduzieren. 

Wenn Sie meinen, dass die Strafe zu Unrecht auferlegt worden ist, oder Sie meinen, dass die Strafe unter den Umständen Ihres Falls unverhältnismäßig hoch ist, dann können wir sie in Ihrem Namen vor dem Amtsgericht anfechten.  Wenn der Fall zur Verhandlung kommt, dann können wir Sie in der Verhandlung vertreten.  Manchmal ist es auch möglich, sich  mit dem britischen Grenzschutz auf einen Vergleich zu einigen bevor der  Richter die Anfechtungsanhörung verhandelt.  Es kann möglich sein, im Laufe dieses Prozesses eine geringere Strafe auszuhandeln. 

Wenn sich in einem Ihrer Fahrzeuge illegal Einreisende befunden haben und Ihnen ein Verfahren seitens des britischen Grenzschutzes droht sollten Sie sich schnellstmöglich fachanwaltliche Beratung suchen um Ihre Interessen zu wahren.  Um Ihnen Sicherheit im Hinblick auf Kosten zu geben, können wir feste Kostensätze für jeden der obigen Schritte anbieten.  Für ein unverbindliches Gespräch mit einem unserer Fachanwälte, rufen Sie bitte die +44 (0)333 344 4772 an.  

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